What's in it for me? Warum diese Frage über den Erfolg jedes Lernangebots entscheidet
Was hab ich davon?
Das ist die erste Frage, die sich jeder stellt, bevor er sich für ein Lernangebot Zeit nimmt. Meistens unbewusst, aber immer.
Und die Antwort entscheidet, ob jemand ein Modul wirklich durcharbeitet oder nur so lange durchklickt, bis der Haken gesetzt ist.
Beispielbild eines Lernangebots
In der Lernpsychologie gibt's dafür ein gut erforschtes Modell: die Selbstbestimmungstheorie von Deci und Ryan. Sie sagt, intrinsische Motivation, also der innere Antrieb, etwas aus eigenem Interesse zu tun, entsteht über drei Dinge: Autonomie, Kompetenz und soziale Eingebundenheit.
Autonomie heißt, das Gefühl zu haben, selbst zu entscheiden, nicht nur zu funktionieren. Kompetenz heißt, zu merken, dass man durch das Lernen tatsächlich besser wird in etwas. Soziale Eingebundenheit heißt, das Gefühl, dass das, was man lernt, auch für das eigene Team oder Umfeld einen Unterschied macht.
Die meisten Pflichtschulungen unterlaufen alle drei gleichzeitig. Zugewiesen statt gewählt, das nimmt die Autonomie. Standardisiert für alle, das übergeht oft das eigene Kompetenzniveau. Und ohne Bezug zum eigenen Arbeitsalltag, das lässt die soziale Eingebundenheit komplett fehlen.
Kein Wunder, dass viele Mitarbeitende dann einfach nur schnell nebenbei alles durchklicken.
Was daraus für die Praxis folgt: Ein Lernangebot muss nicht nur inhaltlich stimmen. Es muss schon in der Ankündigung beantworten, was jemand konkret davon hat, für die eigene Rolle, für die eigene Weiterentwicklung, fürs Team. Genau das ist der Teil, der bei den meisten Rollouts fehlt.
Wenn du willst, dass dein nächstes Lernangebot nicht nur durchgeklickt, sondern wirklich genutzt wird, lass uns im Erstgespräch darüber reden, wo du ansetzen kannst.

